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Ritterburg in Danków

rysunki: Leszek Włodkowski-Moszej

Erste historische Erwähnung über diese Ortschaft stammt aus dem Jahre 1300. In den Zeiten ihrer Glanz wurde die Ortschaft oft auch als Stadt bezeichnet. 1347 erinnert Markgraf Ludwik in einem Brief an diesen Ort, indem er ihn als „Stadt Tankow" bezeichnet. Im Bereich des Städtchen befand sich ein Schloss der Kittlitz Familie, das im Jahre 1380 erwähnt wird. Es sind bis heute das Schlosshügel und die Relikte des Schutzdamms erhalten geblieben. Darüberhinaus befindet sich am Seeengpass in Danków eine prähistorische Vorzeitburg.

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Wachtburg an der alten Strecke nach Barlinek.

Es handelt sich hier um eine Stelle, wo einst eine spätmittelalterliche Burg gestanden hat, durch die deutschen Forscher auch „Góra Wałowa“ (Damm Berg) oder „Wzgórze Zamkowe“ (Schlossanhöhe) genannt. Im 14. – 16. Jh. befand sich hier eine kleine Wachtburg, die den Zugang in die Stadt von der westlichen Seite geschützt hat – erbaut auf einer Anhöhe umgeben von einem See (heute Kinołęka See). Aus den durchgeführten Untersuchungsarbeiten geht hervor, dass es sich bei dem Gebäude, in dem sich die Stadtbewohner oder die Ritter aufgehalten haben, um den Eingang in die Stadt zu schützen, wahrscheinlich um einen hölzernen Turm handelt. Während der Grabungsarbeiten hat man am Gipfel der Anhöhe u.a. die Überreste der hölzernen Wandkonstruktionen, zahlreiche Fragmente der Tonkrüge und Töpfe, paar hundert Tierknochen, die sog. Essensüberreste und viele andere Sehenswürdigkeiten gefunden. Man muss dabei auch die vernichteten spätmittelalterlichen Münzen und die Armbrustbolzen erwähnen, die den Charakter und die Funktion der Ansiedlung auf der Anhöhe bestätigen. Die Wachtburg wurde mit Sicherheit ab der zweiten Hälfte des 14. Jh. genutzt, wo Danków zu den wichtigsten Städte und Schlösser der Neumark bis in das 16. Jh. gehörte, also bis zu dem Moment, wo die Stadt an die Ritterstämme übergeben worden ist. In den folgenden Jahrhunderten wurde die verlassene Stadt mit Wald bewachsen und die Traditionen dieses Orts hat man in den örtlichen Sagen festgehalten.

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Wachtturm am der alten Strecke nach Strzelce.


Es handelt sich hier um eine Stelle, wo einst eine spätmittelalterliche Burg gestanden hat. Im 14. – 16. Jh. befand sich hier eine kleine Wachtburg, die den Zugang in die Stadt von der südlichen Seite geschützt hat – gebaut nahe der Stadtfestungen auf der Anhöhe umgeben von einem See (heute Wielgie See). Der Wachtturm befand sich an der Hauptstrecke von Strzelce – die damals durch den Stadtgebiet geführt hat. Aus den durchgeführten Untersuchungsarbeiten geht hervor, dass es sich bei dem Gebäude, in dem sich die Stadtbewohner oder die Ritter aufgehalten haben, um den Eingang in die Stadt zu schützen, wahrscheinlich um einen hölzernen Turm handelt. Während der Grabungsarbeiten hat man am Gipfel der Anhöhe u.a. die Überreste der Steinfundamente, zahlreiche Fragmente der Tonkrüge und Töpfe, paar hundert Tierknochen, die sog. Essensüberreste und viele andere Sehenswürdigkeiten gefunden. Dazu gehören u.a. Eisennagel, Keile und Pfeilspitzen, die den Charakter und die Funktion der Ansiedlung auf der Anhöhe bestätigen. Die Wachtburg wurde mit Sicherheit ab der zweiten Hälfte des 14. Jh. genutzt, wo Danków zu den wichtigsten Städte und Schlösser der Neumark bis in das 16. Jh. gehörte, also bis zu dem Moment, wo die Stadt an die Ritterstämme übergeben worden ist. In den kommenden Jahrhunderten hat man die verlassene Anhöhe in die Hofparkanlage einbezogen, indem man ihre Gestalt teilweise umgeformt hat. Im 19. Jh. hat man die Befestigungen, die die alte Stadt von der nördlich-westlichen umgebenen haben beseitigt.


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Stadtbefestigungen (Überreste der Dämme und des Wassergrabens)


An dieser Stelle in der Zeit des späten Mittelalters befand sich mit Sicherheit ein Einfahrtstor, das mit einer Route von der nördlichen Seite in die Stadt geführt hat. Die Fachwerkhauskonstruktion des Torgebäudes ist in das System der zwei Dämme einbezogen worden (getrennt von einem Wassergraben mit Seewasser versorgt) und hat so die Stadt von der nördlichen und von der westlichen Seite geschützt. Am Gipfel der äußerlichen Dammseite könnte sich ein Holzpalisander befunden haben. Bis heute sind am See auf dem Abschnitt von ein paar hundert Metern die Überreste der Dammstadtbefestigung erhalten geblieben. Aus den durchgeführten archäologischen Untersuchungen geht hervor, dass die Befestigungen mit Nutzung des Sands aus der Anhöhe, die sicherlich an dieser Stelle existiert hat künstlich erschafft worden sind und die man während der Stadtgründung nivelliert hat. Das Befestigungssystem mit zwei Wachttürmen entstand mit Sicherheit in der zweiten Hälfte des 14. Jh., wo Danków zu den wichtigsten Städte und Schlösser der Neumark gehörte. Die Dämme waren eine Art Schutz der Stadtbebauung und gleichzeitig ein Teil des Verteidigungssystems der Fürstresidenz (des Schlosses) am See gelegen. Das Verteidigungssystem verlor mit Laufe der Zeit ab dem 16. Jh. an Bedeutung. Im 19. Jh. hat man den größten Teil beim Umbau einer Straße abgeschafft.

Das Buch "Danków na przestrzeni wieków"

Informator "Badania archeologiczne Danków 2009"