Harmonogram wywozu odpadów Kursy dla seniorów Bezpłatne sms-y Audio przewodnik Lubuska Unia Światłowodowa

Harmonogram wywozu odpadów

1 listopada 2018 roku nastąpiły zmiany w harmonogramie wywozu odpadów na terenie naszej gminy. Po więcej należy kliknąć na baner po prawej stronie.

Kursy dla seniorów

Kursy dla osób 65+ z obsługi nowych technologii. Więcej informacji po kliknięciu na baner.

Bezpłatne sms-y

Bezpłatne informacje o awariach prądu, przerwach w dostawie wody i innych ważnych wydarzeniach na terenie Gminy Strzelce Krajeńskie

Audio przewodnik

Od teraz możesz samodzielnie zwiedzać miasto. Skorzystaj z darmowego audio przewodnika po najciekawszych miejscach w Strzelcach Krajeńskich

Lubuska Unia Światłowodowa

Zadbaj, aby Twój dom został bezpłatnie podłączony do najszybszej sieci światłowodowej. Wystarczą 3 kroki: 1. Wejdź na stronę http://uniaswiatlowodowa.pl/dla_mieszkancow lub odwiedź Urząd Gminu i Punkt Informacji Turystycznej 2.
PL EN DE

Birkholz

Der Ort befindet sich 4 km nordwestlich von Friedberg, an der nördlichen Seite der Straße nach Landsberg. Es handel sich um ein altes slawisches Ovaldorf auf deutschem Recht aus den askanischen Zeiten. Es wurde zum ersten Mal 1337 als ritterlicher Hof mit 95 Hufen, darunter mit der Ausstattung des Probstes, erwähnt. Das Dorf gehörte zuerst der Familie von Sanitz. Im Jahre 1605 wurden die hiesigen Güter an Ernst von Schöning verkauft, den Vertreter einer berühmten und hoch verdienten neumärkischen Adelsfamilie. Danach war der Ort im Besitz von Hans Adam von Schöning, Feldmarschall im Dienst des Berliner und Dresdener Hofes. Nach seinem Tod im Jahre 1696 ging das Dorf an seinen Sohn, Johann Ludwig, über. Im Jahre 1713 wurde es von Georg Wilhelm von Schönung übernommen, der hier ein Jagdhaus und den bis heute erhaltenen Speicher errichtete. Im Jahre 1740 wurde die die hiesigen Landgüter von Generalleutnant der Kavallerie, Erdmann Ernst von Rüitz erworben. Zu seiner Zeit wurde ein stattliches Schloss mit einem charakteristischen Turm mit einer Laterne und einem Helm erbaut, ein Landschaftspark angelegt und die Kirche ausgebaut. Danach wurden die Güter von der Familie von Steinkeller übernommen, die die Ländereien mit Zentrum in Birkholz bis Anfang 1945 verwalteten. Der erste Besitzer vonseiten dieser Familie war Kavallerieoberst Balthasar Christoph von Steinkeller, der 1777 verstarb. Weitere Eigentümer waren: sein Sohn, Oberleutnant der Kavallerie Abraham Ernst sowie Heinrich Sigismund August von Langenn. Seitdem bezeichneten sich die Eigentümer des Guts als Langenn-Steinkeller. In dieser Zeit wurden die Bauwerke des Gutshofs ausgebaut und ca. 1800 wurden die bis heute erhalten gebliebenen Gesindelhäuser erbaut. Erhalten geblieben sind im Dorf die Kirche, der Gutshof, die Gesindelhäuser und die Landarbeiterhäuser, sowie einer der Schlossflügel, das sogenannte Cavallierhaus, nach dem Zweiten Weltkrieg wesentlich umgebaut, heute als Ruine erhalten. An der südlichen Seite des Gutshofes befindet sich ein sehr interessanter Landschaftspark.

Kirche

0f5541f721741a1446ac6f327faf20a1.jpgDie orthodoxe Erzengel-Michael-Kirche wurde als eine spätromanische Kirche gegen das Ende des 13. Jahrhunderts aus sorgfältig bearbeiteten Granitquadern erbaut. Sie steht über einem rechteckigen Grundriss, mit einem Bruch für das Portal an der westlichen Seite. Im späten Mittelalter wurde in die südliche Fassade ein Spitzbogenportal aus Keramik, neue, schlanke Fensteröffnungen sowie ein versetztes Krönungssims hinzugefügt. Die Kirche wurde 1751 um- und ausgebaut, auf Veranlassung des damaligen Besitzers der hiesigen Ländereien, Generalleutnant Erdmann Ernst von Rüitz. Es wurden damals die Fensteröffnungen vergrößert, der Glockenturm erbaut, und an der nordwestlichen Seite ein viereckiges Gebäude mit einer Krypta und einer Schirmherrnloge hinzugefügt. Von der historischen Ausstattung konnte das Epitaph für im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten und eine Sammlung von Bestattungskleidung von Generalleutnant Erdmann Ernst von Rüitz und dessen Angehörigen gerettet werden; diese wird zurzeit restauriert. Der Altar wurde vor Kurzem in die Kirche in Tamsel verlegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb das Gotteshaus eine Langzeit unbenutzt. Nachdem das Dorf im Rahmen der Aktion „Weichsel", bei der Personen aus Ostpolen nach Westen zwangsweise umgesiedelt wurden, wieder besiedelt worden war, wurde die Kirche in eine orthodoxe verwandelt. 

Speicher 

d6b7e72328450e551a6a765d8eda0d80.jpgDer Speicher wurde 1717 als Teil der Gutshofsanlage auf Veranlassung des damaligen Besitzers der Landgüter, Georg Wilhelm von Schöning, erbaut. Das Gebäude ist von der nördlichen Seite durch einen quadratischen Wirtschaftshof geschlossen. Es handelt sich um ein Ziegelgebäude über dem Grundriss eines verlängerten Rechtecks, mit einem hohen Satteldach. Bei den Fassaden lässt sich ein Sockelteil aussondern. Das ursprüngliche Bild der Fassaden wurde durch die zu Mauer von Fenster- und Türenöffnungen verwischt. In der Dachfläche befinden sich symmetrisch und rhythmische verteilte Lindefenster. In der Mittelachse der Dachfläche, von der Seite des Wirtschaftshofes, befindet sich ein Uhrzifferblatt. Von der alten Ausstattung des Gebäudes gibt es immer noch den sogenannten Schönningkopf, die sehr charakteristische Verzierung des Gebäudes in Form eines mit einem Hut bedeckten Kopfes des ehemaligen Besitzers dieser Ländereien.